Unterkünfte, Ausflugsziele und Sehenswertes
Unterkünfte in Serkenrode
Ferienwohnung am
Fretterbach
Familie
Loth
Schulten Hütte
Ferienhaus im Wald
Freizeit- und
Bildungsstätte - Selbstversorger
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Ausflugsziele
Ort |
Entfernung von Serkenrode |
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Arnsberg |
ca. 40 km |
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Sauerlandmuseum
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Wildwald Vosswinkel
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Attendorn
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Atta-Höhle
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ca. 20 km |
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Biggesee
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| Elspe | ca. 12 km |
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Karl-May-Festspiele
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Eslohe
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ca. 10 km |
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Maschinen-
und Heimatmuseum
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Finnentrop
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ca. 10 km |
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Finto
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Kirchhundem-Oberhundem
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ca. 30 km |
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Panorama-Park
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Meschede
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ca. 30 km |
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Plettenberg
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ca. 25 km |
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Aqua Magis
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Rothaarsteig |
diverse Einstiegsmöglichkeiten |
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Sundern
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ca. 20 km |
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Sorpesee
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Sehenswertes
Der Dorfplatz
wurde 2011 im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" von einigen engagierten Serkenrodern verschönert. Der Dorfteich wurde von Unrat und leeren Flaschen, die Beete vom Unkraut befreit. Zum Teil wurde neu bepflanzt sowie eine neue Sitzgruppe aufgestellt.


Sieben Schmerzen Maria
Quelle: Ältere Ausgabe des Serkenroder Pfarrbriefes - Danke dafür an:
Elisabeth Jostes

Die Betrachtung der "Sieben Schmerzen Mariens" ist eine alte, heute
nicht mehr sehr verbreitete, Andachtsform der Marienverehrung. In
Serkenrode gibt es seit langer Zeit die bildliche Darstellung dieser
Andacht in sieben Bildstöcken.
Weitere Infos zu den "Schmerzen Mariens" (Quelle: wikipedia.de)
Gedenktag zum Gedächtnis der Schmerzen Mariens am 15. September (im
katholischen liturgischen Kalender). Die vorkonziliare Bezeichnung war
Sieben Schmerzen Mariens, wobei die Zahl Sieben eine Totalität
bezeichnete, in der Volksfrömmigkeit aber auch mit einzelnen
Lebensstationen Marias verbunden wurde.
Der
15. September mit dem Fest Dolores, dem "Gedächtnis der Sieben Schmerzen
Mariens", wurde 1814 von Papst Pius VII. eingeführt.
Am alten Kirchweg, Serkenrode-Schliprüthen, beim Hof Reuter (Hemke)
beginnend, waren die ursprünglichen Standorte dieser Stationen. Nachdem
Serkenrode selbständige Pfarrvikariegemeinde geworden war, vereinsamten
die Bildstöcke am früheren Kirchweg.
Um die beliebte Andachtsübung zu erhalten, wurden Ende der Zwanziger
Jahre die Bildstöcke am Weg von der Josefskapelle bis zum Kreuz auf dem
Lingscheidkopf aufgestellt.
Die Siebenschmerzen-Stationen
- Weissagung Simeons
- Flucht nach Ägypten
- Suche nach dem 12jährigen Jesu
- Begegnung zwischen Jesus und seiner Mutter am Kreuzweg
- Tod des Sohnes am Kreuz
- Der tote Sohn im Schoß seiner Mutter
- Begräbnis Jesu
Die damaligen Bilder (Drucke oder Stiche) wurden beim
Tieffliegerangriff auf einen Lazarettzug am 14.03.45 und in den letzten
Kriegstagen April 1945 stark beschädigt. Herr Vikar Stapelmann ließ dann
1950 vom Bildhauer Kanth aus Bochum neue, in Eichenholz geschnitzte
Bilder einsetzen, die alle gestiftet (je DM 50,--) und am 19.03.50
eingeweiht wurden.
Wenigstens einmal in jedem Sommer wurde wieder eine gemeinsame Andacht an den Stationen gehalten, aber viele Einzelbeter, besonders aus dem Unterdorf und Ramscheid gingen regelmässig den Weg der "Sieben Schmerzen" im Lingscheid. 1976 wurden die Bilder vom Bildhauer Lorenz restauriert.
Aber in diesem, besonders für ältere Leute beschwerlichen Weg, wurde
es erneut einsam um die Bildstöcke. Der Kirchenvorstand beschloss daher
im Jahre 1992 neue Aufstellungsorte zu suchen. Der Weg vom Friedhof zur
Hemke wurde hierfür als am besten geeignet ausgewählt.
1999 zeigte sich, dass die durch Witterungseinflüsse stark beschädigten Bilder nicht mehr zu restaurieren waren. Bei der Holzbildhauerei Benteler in Lippstadt wurden mit einer Kopierfräse Rohlinge nach den alten Bildern hergestellt. Die Kosten betrugen DM 420,--.
Alle weiteren Arbeiten wurden kostenlos von Gemeindemitgliedern
erledigt.
Paul Geueke übernahm die Vorbereitung des Holzes und den Einbau der
fertigen Bilder. Das Feinschnitzen der Rohlinge erledigte im Laufe eines
Winters Martin Schneider. Die farbliche Fassung im Nazarenenstil wurde
von Alois Reker ausgeführt, der auch die erforderlichen Farben
beschaffte.
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Der Hexenstein
Im Volksmund wurde der Hexenstein auch als Predigten- und Opferstein bekannt. Tatsache ist, daß die Menschen im Frettertal schon seit vielen Generationen mit seiner/seinen Geschichten leben. Wieviel jedoch der Wahrheit entspricht, bleibt ein Geheimnis.
Der Stein ist etwa 1,15 x 1,40 m groß und mit 30 cm Höhe eher flach. Auf ihm befinden sich kreisförmige, unregelmässige Vertiefungen, deren Formen die Sage zu bestätigen scheint. Er liegt an dem sgn. "Totenweg", ein Höhenweg zwischen Wormbach und Soest, zwischen den Ortschaften Ramscheid, Dormecke und Schöndelt.
Nachfolgend werden zwei Versionen erzählt.
Der Predigtstein bei Serkenrode
(Quelle: Sagen des Sauerlandes, Grobbel-Verlag, Fredeburg, Herausgegeben
von Dr. Magdalene Padberg)
Steigt man von Serkenrode zur Höhe empor, um über Ramscheid nach
Obermarpe zu gelangen oder auch um nach Dormecke zu gehen, so sieht man
inmitten einer Tannenpflanzung eine einsame Buche ihre weittragenden
Äste schirmend über einen mächtigen Stein ausbreiten. Er mißt bei
eineinhalb Meter Länge fast eine gleiche Breite und eine Dicke von einem
Viertelmeter.
Ehedem zog die Prozession von Serkenrode hhier hinauf und machte unter
der einsamen Buche halt. Über dem "Priärgestein" ward ein kleiner Altar
zum Segen errichtet, und da hier auch die Predigt gehalten wurde, steig
der Geistliche auf den Stein, während das lauschende Volk sich rings im
Schatten der Buche niederließ. So erhielt der Stein im Volksmund den
Namen "Priärgestein".
Als die Prozession nicht mehr hier hinaufzog, vereinsamte der
altersgraue Stein immer mehr, bis ein Bauer aus Dormecke ihn zu
praktischen Zwecken ausersah. Er packte ihn hinter ein Pferdegespann,
schleifte ihn hinunter nach Dormecke und brachte ihn als Schwellenstein
vor seinen Kuhstall.
Doch diese Entweihung sollte schlimme Folgen für den sparsamen Bauern
zeigen. Als sein Kind hinüberschritt, sank es mit dem Fuß ein und brach
sich ein Bein. Dasselbe geschah mit einer Kuh und einem Kalb. Sogar
einem stolzer Gockel ereilte dieses Schicksal.
Der erschrockene Bauer aber spannte alsbald - bei kluger Erkenntnis der
Strafe für seinen Frevel - ein Pferd vor den entweihten Stein und
schleifte ihn wieder an seine alte Stelle. Heute noch liegt er dort und
trägt sichtbar die Spuren des eingedrückten Hufes der Kuh, des Kalbes,
den Abdruck des Kinderschuhs und dem des Hahnes.
Der Hexenstein bei Marpe (Quelle: wie oben)
In einem Wald bei Marpe fand ein Landwirt einen eigenartigen, breiten und niedrigen Stein. Er lud in auf seinen Karren und brachte ihn nach Hause, damit er vor dem Hauseingang als Treppenstein diene.
Schon bald gewahrte man seltsame Eigenschaften an dem Stein. Schritt ein Mensch hinüber, so schien der Stein unter seinem Tritten zu Gummi zu werden. Man schwankte darauf hin und wer wie auf einem unsicheren Kahn. Trat eine Kuh oder eine Ziege darauf, so sanken die Hufe tief ein, als sei der Stein von weichem Lehm. Selbst Hund und Katze scheuten hinüber zu schreiten, weil sie wie von unsichtbarer hand empor geschnellt wurden.
Da wurde den Hausbewohnern angst und bang vor der Zaubermacht des Steines, und sie entschlossen sich, ihn sofort zu entfernen. Doch lange widerstand er allen Kraftanstrengungen, indem er immer wieder den Händen entglitt und sich vor die Schwelle legte. Nach vieler Mühe brachte man ihn endlich in den nahen Wald. Heute noch liegt er dort, und auf ihm sieht man deutlich die ausgeprägten Fußstapfen der verschiedenen Tiere, die auf ihn getreten sind.









