SGV Abteilung Serkenrode

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Vorstand seit 2008

1. Vorsitzender: Alfons Henke, Tel.: 0 27 24 / 81 18
2. Vorsitzender: Arnold Korte
Schriftführer und Kassierer: Annemarie Henke
Wander- und Wegewart: Anton Kersting, Tel.: 0 27 24 / 30 3

Der SGV Serkenrode hat zur Zeit 23 Mitglieder, darunter 4 Familienmitglieder.

Kontakt: alfonshenke@gmx.net

 

 

Aktivitäten der SGV Serkenrode übers Jahr

Jeden 1. Mittwoch im Monat findet die SGV-Senioren-Wanderung statt.
Treffpunkt ist immer um 14.00 h beim Landgasthof Schmitt-Degenhardt. Die Wanderung dauert stets 2 Stunden.

Von diesen Seniorenwanderungen finden jährlich 1-2 Wanderungen Auswärts statt. Dazu werden Fahrgemeinschaften mit Privat-PKW gebildet.  So fanden z.B. Wanderungen in Helden, Endorf, "Altes Testament" und Bad Fredeburg statt. Manchmal wird eine Besichtigung vor Ort eingeplant - wie zuletzt in Bad Fredeburg. Hier besuchten die Wanderer das überaus interessante Gerichtsmuseum.

Am 1. Mittwoch im Juli findet nach der Wanderung das traditionelle "Zwiebelkuchen" essen am Josefsplatz in Fehrenbracht statt. Während es früher tatsächlich nur Zwiebelkuchen gab, stehen heute Kaffee, verschiedene Kuchen und Kaltgetränke zur Auswahl.

Eine weitere Tradition findet im November jeden Jahres statt: Das gemeinsame Grünkohlessen.

Einmal im Jahr findet auch das "Holzofenbrot backen" statt, zuletzt im alten Backhaus in Wenholthausen. Selbstverständlich mit einem Vesper des frisch gebackenen Brotes.

Die Termine der Veranstaltungen werden immer rechtzeitig in der örtlichen Presse veröffentlicht.

 

 

Sonstiges

Von den ehemals 40 Ruhebänken sind jetzt nur noch 30 übrig geblieben.
Der Kontakt zu anderen Abteilungen und  Wandervereinen hat die Wimpelsammlung auf 200 Stück anwachsen lassen.

Das öffentlich ausgezeichnete Wegenetz in und um Serkenrode beträgt ca. 35 km. Die Wanderwege sind gekennzeichnet: S1, S2, S3, S4, S6, S7, S8

Ein Teil - von der Schliprüthener Höhe bis Weuspert - ist Zuweg zum  Sauerlandhöhenflug.

 

Mitgliedschaft

Obwohl Wandern eine der einfachsten sportlichen Betätigungen in der Natur ist, verzeichnet auch der SGV Serkenrode einen Mitgliedermangel. Es fehlt der Nachwuchs.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt zur Zeit Euro 15,00 im Jahr für Vollmitglieder und Euro 8,00 im Jahr für Familienmitglieder. Darin enthalten ist z.B. eine Versicherung während der SGV-Wanderungen.

Haben Sie Interesse, an unseren Aktivitäten teilzunehmen und Mitglied im SGV Serkenrode zu werden? Dann wenden Sie sich bitte an den Vorstand.

 

Damals

Gegründet wurde die SGV-Abteilung Serkenrode am 17.02.1935 im Gasthof Schmitt-Degenhardt, der auch heute noch Vereinslokal ist. 31 Mitglieder zählte die Abteilung damals.
Vorsitzende waren: Hubert Neuhäuser, Wilhelm Hölscher, Georg Hesse, Albert Stiesberg
 
"Eine Blütezeit erlebte die Abteilung zwischen 1950 und 1965, und es entstand eine Sing-, Volkstanz- und Musikgruppe, die unter dem damaligen Jugendwart Günter Kunert zu Lehrgängen und Treffen allmonatlich unterwegs war. Zusammen mit den älteren Mitgliedern wurden viele große und kleine Wanderungen durchgeführt und an den Bezirkstreffen, Gebirgsfesten, Deutschen Wandertagen und an der Totengedenkfeier auf dem Kohlberg waren die Mitglieder dabei.
Ein Wegenetz mit 10 Ortswegen und einen Rundweg von ca. 20 km wurde angelegt und eine dazu passende Wanderkarte erstellt."

 

Links

SGV Südsauerland
SGV

 

 

Presse

 

Serkenrode, April 2011 0 / Text&Foto: F. Tomba

Serkenrode. (mt) Auch wenn sich nur 23 Namen in der Mitgliederliste wieder finden: Die SGV -Abteilung Serkenrode ist ein sehr aktiver Verein. Wer durch das Frettertal wandert, nimmt die Annehmlichkeiten der agilen Einsatztruppe gerne entgegen: Fast 50 Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Alfons Henke legt als Vorsitzender selbst Hand mit an und sorgt mit dem „Bankexperten“ Alberto Tomba für gepflegte Ruhemöglichkeiten.

Auf der Jahreshauptversammlung der SGV`ler wurden auch die Auszeichnungen der Wanderwege, insbesondere die Zuführung zum Sauerländer Höhenflug positiv hervorgehoben. Einen ganz anderen Höhenflug hatte die Abteilung vor 60 Jahren. Damals trat Günter Kunert (83) in den Verein ein und sorgte für eine echte Blütezeit. Für den naturverbundenen SGV-Veteran ging es nicht nur um Ausflüge in Mutter Natur. Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften gepflegt. Gleichzeitig gründete der Mann aus Thüringen Musik- Tanz – und Gesangsgruppen und begeisterte damit vor allem die Jugend für die Ideale des SGV.

Kein Deutscher Wandertag ohne Günter Kunert. Besondere Erinnerungen haften am Deutschen Wandertag von 1953. „Wir sind damals von Serkenrode mit dem Fahrrad bis nach Neustadt in die Pfalz gefahren.“ Nun gab es für das Geleistete sichtbaren Dank: SGV-Chef Alfons Henke überreichte Kunert (seit 2008 Ehrenvorsitzender) Ehrenurkunde und Goldene Anstecknadel.
Foto: Günter Kunert wurde für seine Verdienste im SGV von Alfons Henke ausgezeichnet

 

 

Serkenrode, 30.03.2011 02:15 Uhr / Text&Foto: F. Tomba, Sauerlandkurier

"Zeit der glücklichen Zeit!

Für Günter Kunert (83) stand der SGV stets im Mittelpunkt. Erste organisierte Wanderungen unter­nahm der Naturliebhaber im "Thüringer Waldverein." Nach seiner Flucht aus der damaligen DDR fand er im Sauerländischen Gebirgsverein eine neue Heimat.

Vor 60 Jahren trat er in die SGV-Abteilung Serkenrode ein. Auf der Jahreshauptversammlung der 23 unermüdlichen Mitglieder konnte Alfons Henke dem langjährigen Vorsitzenden, der sich seit 2008 Ehrenvorsitzender nennen kann, eine Urkunde überreichen. "Es waren wunderschöne Zeiten."

Für Günter Kunert stand der SGV nicht nur für Ausflüge in Mutter Natur. 200 Wimpel aus ganz Deutschland Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften gepflegt. Über 200 Wimpel von SGV- Abteilungen aus der ganzen Republik zeugen von gelebten, freundschaftlichen Beziehungen. Kein Deutscher Wandertag ohne Günter Kunert.

Besonders gerne erinnert sich der Geehrte, der stets auf Unterstützung von Ehefrau Gerda bauen konnte, an den Deutschen Wandertag von 1953. "Wir sind mit dem Fahrrad bis nach Neustadt in die Pfalz gefahren." Wie vielerorts, hat mittlerweile auch die SGV- Abteilung in Serkenrode große Nachwuchsprobleme. Vor neun Jahren nahm die "Ü 60" Generation das Blatt in die Hand und hauchte den müden Wandergesellen durch Seniorenwanderungen neues Leben ein.

Was Günter Kunert mit Alfons Henke und Anton Kersting begann, hat auch heute noch jeden ersten Mittwoch im Monat Bestand. Leider kann das "SGV-Urgestein" nicht mehr aktiv an den Ausflügen teilnehmen. "Gesundheitliche Gründe lassen das leider nicht mehr zu."

Doch der Mann, der zwischen 1950 und 1965 als Leiter von Musik- Tanz- und Gesangsgruppen für eine wahre Blütezeit im SGV sorgte, kann auf sichtbare Erinnerungen zurückgreifen.
Im Keller seines Wohnhauses zeugen unzählige Fotos, Plakate, Anstecknadeln und Wandergegenstände von der "Zeit der glücklichen Zeit." Mittendrin der große Wanderstab und über 200 Wimpel von befreundeten Wandergruppen.

Kunert: "Es wäre schön, wenn die Jugend den SGV neu entdecken würde. Wandern in Gemeinschaft kennt kein Alter."

 

 

 

Finnentrop, 18.11.2007 00:00 Uhr (toby ) www.sauerlandkurier.de

Grünkohlessen und viele Wanderungen durch die Natur

Nach der Wanderung freuten sich alle auf das Grünkohlessen. Serkenrode. (toby)
Papier ist geduldig. Vor über 70 Jahren wurde das Gründungsprotokoll der SGV- Abteilung Serkenrode angefertigt. 31 naturverbundene Mitglieder legten damals den Grundstein für eine lange Wanderzeit. Die Blütezeit lag zwischen 1950 und 1965, danach meldete sich der Herbst des Zusammenschlusses an. Wie vielerorts, hat auch die SGV- Abteilung in Serkenrode große Nachwuchsprobleme.

Vor fünf Jahren nahm die "Ü 60" Generation das Blatt in die Hand und hauchte den müden Wandergesellen neues Leben ein. "Wir sind eine fröhliche Gruppe, die gerne draußen in der Natur ist." Günter Kunert (79) führt die Gruppe jeden ersten Mittwoch im Monat als Vorsitzender durch Wind und Wetter. Der Vorstand um den engagierten SGV-Mann ist immer mit auf Tour: Alfons Henke (2. Vorsitzender), Gerda Kunert (Schriftführerin und Kassiererin) und Anton Kersting (Wegewart) kennen und lieben das Sauerland nicht nur von der kulturellen Seite. Den ergrauten Wanderfreunden ist auch die kulinarische Seite wohl bekannt. Mal zieht es die Männer und Frauen, die regelmäßig Gäste aus anderen Ortschaften als Mitwanderer in ihren Reihen begrüßen können, zum Brot backen nach Obermarpe, dann zum Waffel essen nach Fehrenbracht.

Kulturelles und Kulinarisches

Ein Mal in Monat klingt der Wandertag an der frischen Luft in geselliger Runde - und der damit verbundenen Verköstigung - harmonisch aus. Höhepunkt der "Wanderstrecke a la Carte" ist das Grünkohlessen im November im Landgasthof Schmitt-Degenhardt. Das Wintergemüse wurde mit schmackhaftem "angereichert" und sorgte für einen leckeren Schmaus. Das Vorstandsquartett und das wandernde Volk ließen es sich nach einem langen Gang durch die Wälder in gemütlicher Atmosphäre so richtig gut gehen. Dem Nachwuchsmangel zum Trotz: Die Vereinschronik der SGV-Abteilung kann am Ende des Jahres zwölf Seniorenwanderungen mit mehr als 200 Teilnehmern aufnehmen.